Spende fürs Kindermissionswerk

Ein erneutes Rekordergebnis an Spenden konnten die Sternsinger vor kurzem an Pfarrvikar Dr. Linus übergeben. Die Sternsingergruppen sammelten zu Jahresbeginn rund um das Dreikönigsfest stolze 3.124,31 Euro für das Kindermissionswerk.

 

Maria Bock vom Pfarrgemeinderat, die sich um die Ministrantinnen und Ministranten kümmert, erläuterte das diesjährige Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Die Aktion macht auf das Schicksal von Millionen Kindern weltweit aufmerksam, die unter ausbeuterischen Bedingungen arbeiten müssen, anstatt zur Schule zu gehen. Im Mittelpunkt stand 2026 die Unterstützung von Bildungsprojekten, beispielsweise in Bangladesch, um Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen.

 

Das stolze Ergebnis von erneut über dreitausend Euro ist nochmals höher als das Rekordergebnis des Vorjahres, lobte auch Kirchenpfleger Alois Melzner das selbstlose und vorbildliche Engagement der jungen Ministrantinnen und Ministranten. Maria Bock sagte ein herzliches Vergelt´s Gott an alle Pfarrangehörigen, welche mit ihren Spenden zu diesem Ergebnis beigetragen haben. Zudem bedankte sie sich bei allen Helfern für die Unterstützung während der Aktion, sowie bei den Sternsingern selbst.

 

Bischöflicher Handschlag für Ministranten

Eine Abordnung unserer Sternsinger zusammen mit Bischof Rudolf Vorderholzer.

Rund 1.200 Sternsinger sowie ihre Begleitpersonen begrüßte Bischof Dr. Rudolf Voderholzer zur feierlichen Sternsingeraussendung im Dom St. Peter zu Regensburg.

 

Die Sternsingeraktion ist die weltweit größte Solidaritätsaktion von Kindern und Jugendlichen. Unter dem Leitwort „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ macht die diesjährige Aktion auf das Schicksal von Kindern aufmerksam. Dass so viele Kinder, Jugendliche und Begleitpersonen aus allen Teilen des Bistums nach Regensburg kommen würden, übertraf die Erwartungen der Verantwortlichen deutlich.

 

Als Sammelpunkt diente die Mädchenrealschule Niedermünster, wo die königlichen Gewänder angelegt und der feierliche Einzug vorbereitet wurde. Von dort zog der festliche Zug mit Bischof Rudolf Voderholzer, einer Blaskapelle sowie den Sternsingern durch die Regensburger Innenstadt zum Dom. Dort begrüßte der Regensburger Oberhirte jeden Teilnehmer per Handschlag persönlich und dankte den Kindern, Jugendlichen und ihren Begleitpersonen für ihren Einsatz.

 

Die Immenreuther Sternsinger werden am Samstag, den 3. Januar und Sonntag, den 4. Januar wieder von Haus zu Haus gehen und den Segen des Christkindes bringen. Am Dreikönigstag selbst findet schließlich am 6. Januar um 9.30 Uhr am Vormittag eine Heilige Messe mit einer Abordnung der Sternsinger in der Herz-Jesu-Pfarrkirche statt. Die musikalische Gestaltung einer der schönsten Gottesdienste im Kirchenjahr übernimmt wieder die Jugendblaskapelle Kemnath.